Treffen des Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit e.V. vom 1.10.-2.10.2024 in Potsdam

Vom 1.10.-2.10.2024 trafen sich Delegierte aus den Ländernetzwerken, Landesarbeitsgemeinschaften, Zusammenschlüsse von Fachkräften der Schulsozialarbeit aus insgesamt zwölf Bundesländern.

Neben dem Austausch über die Entwicklung der jeweiligen Ländernetzwerke zur Schulsozialarbeit und den Entwicklungen im Handlungsfeld der Schulsozialarbeit in den jeweiligen Bundesländern, war das StartChancenProgramm (Säule 3) am ersten Tag ein zentrales Thema. Der Vorstand des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit e.V. bringt sich zum StartChancenProgramm mit Stellungnahmen und Teilnahme an Expert:innen-Veranstaltungen zum StartChancenProgramm mit der Expertise der Fachkräfte der Schulsozialarbeit in den Prozess ein, um die Schulsozialarbeit als Handlungsfeld zu vertreten.

Zudem berichtete der Vorstand des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit e.V. in Potsdam über die Aktivitäten innerhalb des Vereins.

Am zweiten Tag stellte Lars Bieringer aus der htw Saar ein bundesweites Forschungsvorhaben zur Schulsozialarbeit vor. Das Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit begrüßt diese Forschung und wird über die Ländernetzwerk entsprechend bei Fachkräften der Schulsozialarbeit für eine Teilnahme werben. Die Ergebnisse, so die Einschätzung des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit, können für die Weiterentwicklung des eigenständigen Handlungsfeldes der Schulsozialarbeit hilfreich sein.

Im Anschluss wurde innerhalb des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit in einem konstruktiven und durchaus energischen Austausch unter den Delegierten methodisch an den Zielen des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit bis 2029 gearbeitet worden.

Die Hauptforderungen des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit wurden in Potsdam bestätigt:

–  Schulsozialarbeit an allen Schulen (Schlüssel von 150 SuS auf ein VZÄ)

–  ein fachlicher Overhead/Ressourcen für die Fachaufsicht ist notwendig (Teamleitung, Fachberatung Schulsozialarbeit, Koordination von Schulsozialarbeit)